Cd-Besprechung

Uriah Heep - Into The Wild

Uriah Heep

Into The Wild

Frontiers Records
  Vö: 15.04.2011

Bewertung:  11 Punkte
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Rund drei Jahre nach der Veröffentlichung des letzten Uriah Heep-Studio-Longplayers „Wake The Sleeper“ meldet sich das britische Hardrock-Urgestein mit „Into The Wild“ zurück. Der Silberling markiert zugleich auch den Label-Einstand bei Frontiers Records, die derzeit u.a. mit Whitesnake und Journey einige heiße Eisen im Feuer haben.

Der auffälligste Unterschied zwischen „Into The Wild“ und seinem Vorgänger ist zunächst einmal optischer Natur. Dominierten auf „Wake The Sleeper“ noch Blau- und Grüntöne, so weckt das Cover des neuen Albums mit den vorherrschenden Gelb- und Rottönen beim Betrachter ein wenig Fernweh und Abenteuerlust.

Musikalisch hingegen halten sich die Unterschiede stark in Grenzen. Kein Wunder, denn nach mehr als 40-jähriger Präsenz im Musikbusiness dürften die Altmeister doch eine ziemlich genaue Vorstellung davon haben, wie die Band zu klingen hat und gleichzeitig dürfte genügend „Altersweisheit“ vorhanden sein, um nicht gleich jeden Trend mitmachen zu müssen. In sofern enthält „Into The Wild“ keinerlei Überraschungen und bietet erwartungsgemäß das, was man von der Truppe gewohnt ist, nämlich Hardrock-Kost, die vor allem durch die melodisch-knackigen Riffstrukturen, Bernie Shaws Stimme sowie den omnipräsenten Keyboardklängen zusammengehalten und geprägt wird.

Einen entscheidenden Unterschied zum Vorgänger gibt es allerdings. Während „Wake The Sleeper“ mit z.T. großartigen Kalibern wie z.B. „Book Of Lies“ und „War Child“ aufwarten konnte, enthält „Into The Wild“ „nur“ gute Songs – allen voran „Kiss of Freedom“, „Money Talk“ sowie „Trail Of Diamonds“. Andererseits sind hier keine wirklichen Ausfälle zu vermelden, so dass „Into The Wild“ letzten Endes zwar nicht als überragendes, wohl aber als solides Album in die Analen der Band eingehen wird, das einerseits zwar die Bedürfnisse von Uriah Heep-Fans locker erfüllen dürfte, einen andererseits aber doch mit dem Gefühl zurücklässt, keinen wirklich überragenden Hit gehört zu haben.

11 Punkte (von max. 15)

Jürgen 03.04.2011

TRACKLIST
1. Nail On The Head
2. I Can See You
3. Into The Wild
4. Money Talk (***)
5. I’m Ready
6. Trail Of Diamonds (***)
7. Southern Star
8. Believe
9. Lost
10. T-Bird Angel
11. Kiss Of Freedom (***)
[ *** Anspieltipps ]

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